Opium tanzt
 
 
Ich tanze, seit ich laufen kann.
 
Begonnen habe ich als Dreijährige mit klassischem Ballett. Auf der Suche nach anderen Möglichkeiten des tänzerischen Ausdrucks, wurde ich auf den orientalischen Tanz aufmerksam.
 
Das war „wie nach Hause kommen“. Hier kann ich mich und das was ich fühle ausdrücken. Mal zart und leicht, dann wieder erdverbunden und kraftvoll. Beschwingt oder traurig, zornig oder gelassen, der Tanz bietet mir reichhaltige Ausdrucksmöglichkeiten, die sich auch anders nutzen lassen.
 
So begann ich die Ausbildung zur Tanz- und Bewegungstherapeutin. Das Wissen um seelisches im Tanz, von mir intuitiv gespürt, jetzt auf ein kognitives Fundament gesetzt, fließt auch in meinen Unterricht ein.
 
Seit 2002 ist das „Tribaln“ in mein Dasein „getreten“. Hier lässt sich die archaische Kraft der Frauengruppe, die Energie die sie transportiert und die pure Lebensfreude, eindrucksvoll vermitteln.
 
Die Gruppe trägt und stützt, die Individualität jeder Einzelnen. Das macht das tribaln so vielfältig und so interessant.
Ava